DEUTSCHE SCHRIFTEN – März 2026

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© Denis Clarinval

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DER STEINFISCHER

Dieses Buch ist keine Abhandlung, sondern eine durchlebte Bewegung des Denkens, in der sich Sprache, Licht und Wahrheit allmählich erschöpfen und in einen Sturz übergehen. Aus dieser Erschöpfung entsteht eine Melancholie, die nicht Verlust allein ist, sondern Öffnung – ein Verbanntsein aus den Wahrheiten, das den Raum des Poetischen freilegt. In der Spur Friedrich Nietzsches erscheint dieser Sturz als notwendige Erfahrung: „Nur Narr, nur Dichter“. So bleibt am Ende nicht Gewissheit, sondern eine bewohnte Unsicherheit, in der das Denken wieder zu atmen beginnt.

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DAS VERDAUENDE WORT

Dieses Buch entfaltet eine radikale Diagnose unserer Gegenwart: Die Sprache spricht nicht mehr – sie verdaut. In einer Bewegung von Sättigung, Autophagie und Auflösung wird das Wort zum bloßen Fluss, der nichts mehr trägt. Dem stellt der Text die Möglichkeit eines anderen Wortes entgegen: eines zurückgehaltenen, nächtlichen Wortes, das Gewicht gewinnt, weil es wartet. Zwischen Essay, Dichtung und Szene zeigt sich so eine Sprache, die nicht mehr konsumiert, sondern sich wieder der Welt aussetzt.

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ZUGEHÖRIGKEIT

Dieses Buch geht von Martin Heideggers Analyse des „Man“ in Sein und Zeit aus, um die Struktur der Alltäglichkeit und der anonymen Herrschaft freizulegen. Es zeigt jedoch, dass diese Herrschaft heute wesentlich durch die Sprache selbst vermittelt wird, als System von Zugehörigkeit, Codes und Anerkennung. Indem es Heideggers Denken aufnimmt und verschiebt, macht der Text sichtbar, wie sich das Man in eine Vielzahl geschlossener Sprachräume verwandelt hat. Dem setzt er die Möglichkeit einer Polyphonie entgegen, in der Sprache nicht mehr abschließt, sondern wieder zur Welt öffnet.

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DAS GEWICHT DER WORTE

Dieser Text entfaltet ein eigentümliches Streitgespräch zwischen Nietzsche und einer fiktiven Figur, Doktor Philalèthe, über das Wesen der Sprache. Während Nietzsche die Sprache als ein Geflecht vergessener Metaphern und Illusionen freilegt, antwortet sein Gegenüber mit einer unermüdlichen Verteidigung ihrer vermeintlichen Angemessenheit. So entsteht ein paradoxes Spiel, in dem jede Kritik sofort neutralisiert wird und sich die Sprache in einer endlosen Selbstbestätigung verstrickt. Der Dialog wird dadurch weniger zu einer Auseinandersetzung als zu einer Darstellung der inneren Mechanik des Diskurses selbst.

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DER ÖFFENTLICHE RAUM

Der öffentliche und der private Raum sind heute nicht mehr so klar voneinander getrennt, wie es Jürgen Habermas in seiner Analyse der bürgerlichen Öffentlichkeit noch nahelegte. Vielmehr lässt sich ein fortschreitendes Übergreifen des Öffentlichen auf das Private beobachten. Die Grenzen werden durchlässig, die Funktionen verschieben sich, und das, was einst dem Rückzug diente, wird zunehmend von Formen der Sichtbarkeit, der Regulation und der sozialen Organisation durchdrungen. In dieser Bewegung verändert sich nicht nur die Ordnung der Räume, sondern das Verhältnis des Menschen zu sich selbst.

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HABERMAS,
NIETZSCHE UND DIE SELBSTREFERENZ

Dieser Text stellt eine neue, überarbeitete und erweiterte Fassung von Habermas als Leser von Nietzsche dar. Die ursprüngliche Analyse wird hier vertieft und in eine umfassendere Reflexion über Sprache, Ästhetik und Tragik überführt. Die Konfrontation zwischen diskursiver Vernunft und unmittelbarer Erfahrung wird weiter zugespitzt und bis zu einer Kritik des Sagens selbst ausgedehnt. Diese erweiterte Version integriert poetische und dialogische Entwicklungen, die die Frage der Kritik in diejenige des Wohnens in der Welt verschieben. So entsteht ein zugleich philosophischer und sensibler Weg, auf dem die Lektüre Nietzsches zum Ausgangspunkt einer weiter reichenden Befragung der Grenzen moderner Rationalität wird.

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